Jean-Christophe Rufin: Nichts gesucht. Alles gefunden.

Hallo ihr Lieben,

 

heute zu Ostern mal ein Thema, das einigermaßen mit dem Fest zu tun hat: Nichts gesucht. Alles gefunden. Meine Reise auf dem Jakobsweg von Jean-Christophe Rufin.

 

Erschienen ist dieser wundervolle Bericht im Februar 2017 beim Penguin Verlag in der Übersetzung von Ralf Pannowitsch.  Erhalten habe ich mein Buch freundlicherweise von Random House als Rezensionsexemplar.

 

Eine Leseprobe und das Cover findet ihr hier.

 

Dass das Buch zu Ostern passt, ist allerdings nur ein lustiger Zufall. Tatsächlich ist es so, dass mich immer mal wieder das Fernweh packt und aufgrund einer kleinen Orientierungsphase anlässlich meines dreißigsten Geburtstages, überkam mich plötzlich die Idee, dass ich vielleicht einmal den Jakobsweg entlang wandern sollte.

 

Also habe ich mich erst einmal, bevor ich gleich mit Flugticket und Pilgerpass in der Hand da stehe, mit dieser wundervollen Lektüre und einem lovely cuppa in den Schaukelstuhl gesetzt und sie innerhalb weniger Stunden verschlungen.

 

Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Ein großes Lob muss an der Stelle erst einmal an den Übersetzer gehen, denn die Sprache ist einfach wundervoll. Der Ton ist perfekt getroffen und das Buch liest sich flüssig und angenehm.

 

Darüber hinaus möchte ich an der Stelle dem Autor dafür danken, dass er uns an seiner Pilgerreise teilhaben lässt, denn man kann sich seinen Weg bildlich vorstellen. Fast, als wäre man dabei gewesen. Damit ist dieser Reisebericht in meinen Augen absolut gelungen und jedem zu empfehlen, der mit dem Gedanken spielt, diese einmalige Erfahrung selbst machen zu wollen.

 

Außerdem bietet das Buch amüsante Anekdoten und Insidertipps. Vor allem aber überkommen einen die Ruhe und Gelassenheit, die man eigentlich während des Wanderns erlangen sollte, schon beim Lesen. Es ist wie ein kleiner Ausflug auf den Jakobsweg, fernab des eigenen Alltags.

 

Sowohl als Kurzurlaub als auch als Informationsquelle vorab geeignet. Klare Kaufempfehlung.

 

Wie seht ihr das? Habt ihr schon einmal mit dem Gedanken gespielt, auf dem Jakobsweg zu pilgern? 

Bin gespannt auf eure Kommentare!

 

Liebe Grüße

 

eure Julia

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