Anja Förster, Peter Kreuz: Nein

Hallo ihr Lieben,

 

heute möchte ich über Nein sprechen.

 

Dabei handelt es sich um einen Ratgeber von Anja Förster und Peter Kreuz, der 2016 beim Pantheon-Verlag erschienen ist. Ich habe mein Paperback freundlicherweise als Rezensionsexemplar von Random House erhalten.

 

Eine Leseprobe und das Cover findet ihr hier.

 

Und ich muss sagen, dass ich das Cover wirklich sehr ansprechend fand. Es ist etwas dicker als normal und hat Rillen, wodurch es sich von anderen Büchern abhebt. Das fand ich eine sehr schöne Abwechslung.

 

Abgesehen davon sind die Seiten ebenfalls sehr schön gestaltet, mit einem knalligen Rot bei Kästen und Merksätzen. Das hebt sich wunderbar vom restlichen, in schwarz gehaltenem, Text ab und sorgt damit für eine leichtere Verinnerlichung.

 

Der Text selbst ist verständlich formuliert und klar strukturiert, was zum angenehmen Leseerlebnis beiträgt. 

Am spannendsten fand ich die Anekdoten über Marie Curie, da sie einen zum Nachdenken anregen und bewusst machen, wie viele Freiheiten man heutzutage doch hat.

 

Die Autoren arbeiten heraus, dass aber genau diese Freiheiten dazu führen, dass man sich oftmals überfordert fühlen kann, denn mit der Freiheit sind auch die Wahlmöglichkeiten exponentiell gestiegen. Dies wiederum bedeutet, dass man ständig Entscheidungen treffen muss und das Problem dabei ist, dass man die jeweilige Entscheidung für eine Möglichkeit gleichzeitig die Entscheidung gegen viele andere darstellt. Man muss also klar Position beziehen.

 

Die Autoren beschreiben dieses Dilemma sehr detailliert und verständlich und geben dem Leser Lösungsstrategien bzw. Kompetenzen zur Findung von eigenen Lösungsstrategien an die Hand.

 

Alles in allem ein sehr interessantes Buch, für das ich durchaus eine Kaufemepfehlung aussprechen kann.

 

Wie seht ihr das? Was sind eure Strategien, um mit diesem Dilemma umzugehen?

Ich freue mich auf eure Kommentare.

 

Liebe Grüße

eure Julia

 

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