Bettina Pohlmann: Frühstück mit Giraffen

 

Hallo ihr Lieben,

 

heute möchte ich über Frühstück mit Giraffen von Bettina Pohlmann sprechen. Erschienen ist dieser wundervolle Reisebericht 2016 beim Blanvalet -Verlag.

Freundlicherweise wurde er mir als Rezensionsexemplar von Random House zur Verfügung gestellt.

 

Eine Leseprobe und das Cover findet ihr hier. Schaut es euch an, es ist wirklich sehr süß gestaltet. Ganz unten findet ihr Bilder von meinem eigenen Exemplar.

 

Bettina Pohlmann ist eine deutsche Journalistin, Autorin, macht Filme und hatte vor allem den Mut, mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern, ihren Lebenstraum zu verwirklichen und für fünf Monate Deutschland hinter sich zu lassen und die Welt zu erkunden.

 

Und ich muss sagen, ich habe dieses Buch geliebt.

Die Autorin hat einen so eingänglichen Erzählstil, dass man sich fühlt, als wäre man mit ihr und ihrer wunderbaren Familie auf Reisen.

 

Ich war beeindruckt, wie detailliert und realistisch sie ihre Eindrücke schildert und wie nah ich mich ihr, ihrem Mann und ihren zwei Töchtern während des Lesens gefühlt habe.

 

Oft habe ich mich gezwungen, das Buch wegzulegen. Warum? Weil ich dann länger etwas davon hatte. Ich bin normalerweise ein Schnellleser, der auch richtig dicke Wälzer in nur wenigen Tagen verschlingt, aber hier wollte ich nicht, dass die Erfahrung endet. Eine Empfindung, die ich mit der Familie teilte.

 

Immer wenn ich das Buch zur Hand nahm, hatte ich das Gefühl, ich würde alte Freunde treffen und, vor allem, ich wäre wirklich auf einen anderen Kontinent, in ein anderes Land, in eine andere Kultur gereist. Von meiner Couch aus. Plötzlich fühlte ich mich wirklich so, als wäre ich in Südafrika, Asien, Australien, Neuseeland, der Südsee und den USA. Es war magisch.

 

Und noch etwas fand ich an dem Buch toll: Die Autorin demonstriert auf erfrischende, eindrückliche und amüsante Weise, dass man mit Kindern auch Fernreisen unternehmen kann und es nicht immer die Nordsee sein muss. Oder Italien. Nichts gegen Italien und die Nordsee natürlich, aber mich zieht es manchmal auch in die Ferne.

 

Wobei ich sagen muss, dass mir Frau Pohlmann auch meine Grenzen aufgezeigt hat. So haben mir das Elend in Südafrika und Indien und die Beinahe-Entführung ihrer Tochter in Asien doch klar gemacht, dass diese Länder wahrscheinlich nichts für mich sind. Da hätte ich doch zu sehr Angst. Wobei die Familie gerade in diesen Ländern eine wunderschöne Zeit hatte.

 

Aber ich denke ich würde doch bei den Fernreisen mit einer etwas entspannteren Gegend anfangen, höchstwahrscheinlich Neuseeland. Denn hier hat die Autorin richtiges Fernweh und echte Reiselust bei mir geweckt. In ihren Beschreibungen klingen dieses Land und die Leute sehr nach einem Ort, an dem ich mich wohlfühlen würde. Dadurch, dass ich selbst in England gelebt habe, kann ich mir gut vorstellen, dass die Neuseeländer Brüder im Geiste sind. Nur ein bisschen offener und entspannter. Und die dort beschriebene Kinderfreundlichkeit hat mich richtig gerührt.

 

Ich war sehr glücklich von allen diesen Eindrücken lesen zu dürfen und bin der Autorin sehr dankbar, dass sie diese mit uns geteilt hat. Ich habe auch ihren Blog vier sind dann mal welt besucht und werde diesem auch weiter folgen, denn hier gibt es immer neue Abenteuer zu bestaunen.

 

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die wie ich gerne reisen und nach Abenteuern suchen. Klare Kaufempfehlung.

 

Wie sieht ihr das? Hattet ihr die gleichen Empfindungen? Welches Land, das die Familie bereist hat, würdet ihr am liebsten besuchen, welches gar nicht? Und warum?

Ich freue mich auf eure Kommentare.

 

Liebe Grüße,

 

 

eure Julia

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